AISORT by Xingyao Robotics

Aluminiumschrott-Sortierung | AISORT

Anwendungsübersicht — Metallrückgewinnung

Aluminiumschrott in modernen Recyclinganlagen

Die Sortierung von Aluminiumschrott ist eine der volumenstärksten Metallrückgewinnungsanwendungen im Recycling. Post-Consumer-Aluminium – von Getränkedosen (UBCs) über Automobilgussteile bis hin zu Bauprofilen – gelangt gemischt mit anderen Nichteisenmetallen (Kupfer, Messing, Edelstahl), Eisenverunreinigungen und nichtmetallischen Abfällen. Optische und sensorgestützte Sortierung trennt Aluminium nach Legierungsreihen, wenn die Farbe allein nicht ausreicht, und ermöglicht Kreisläufe von Knet- zu Knetlegierung und Guss- zu Gusslegierung, die die Energieeinsparungen der Sekundäraluminiumproduktion erhalten (95 % weniger Energie als die Primärverhüttung).

Materialeigenschaften und Sortierherausforderungen

Gemischter Aluminiumschrott stellt mehrere Sortierherausforderungen: Unterscheidung von Aluminium von Magnesium- und Zinklegierungen (ähnliche Dichte und Farbe); Trennung von Guss- und Knetaluminium (unterschiedlicher Siliziumgehalt, aber optisch ähnlich); Entfernung von freiem Eisen aus geschreddertem Schrott; und Handhabung unterschiedlicher Dicken von Folie bis zu dicken Platten. Wirbelstromscheider ermöglichen eine mengenmäßige Aluminiumrückgewinnung, erreichen jedoch nur 90-95 % Reinheit. Für legierungsspezifische Trennung liefern XRT und LIBS (laserinduzierte Plasmaspektroskopie) Elementaranalysen mit Produktionsdurchsatz.

Empfohlener Sortiertechnologie-Stack

XRT (primäre Trennung nach Dichte) + Wirbelstrom (mengenmäßige Aluminiumrückgewinnung) + RGB (farbbasierte Legierungstrennung) + Induktionssensor (Edelstahl- und Kupferentfernung). Für die Rückgewinnung von hochreinem Knetaluminium kann LIBS oder laserbasierte Elementaranalyse eine sortenreine Sortierung mit 3-10 t/h erreichen.

Leistungsbenchmarks

KennzahlZiel
Rückgewinnungsrate92-98%
Reinheitsziel95-99,5% Al
Durchsatz5-15 t/h pro Modul
Partikelgrößenbereich5-200 mm

Diese Benchmarks stellen die erreichbare Leistung mit moderner sensorgestützter Sortiertechnik dar, unter der Annahme richtig dimensionierter, gut gewarteter Geräte, die mit repräsentativem Einsatzmaterial arbeiten. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von der spezifischen Materialzusammensetzung, dem Durchsatz und den Betriebsbedingungen ab.