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Getreidesaat-Sortierung | AISORT

Anwendungsübersicht — Lebensmittel & Landwirtschaft

Korn- und Saatgutsortierung in modernen Recyclinganlagen

Das optische Sortieren von Getreide, Saatgut, Nüssen und Hülsenfrüchten ist in der Lebensmittelverarbeitung Standard — es entfernt verfärbte, beschädigte oder fremdstoffhaltige Körner, die die Produktqualität beeinträchtigen, die Haltbarkeit verkürzen oder gegen Lebensmittelsicherheitsstandards verstoßen würden. Landwirtschaftliche optische Sortierer erreichen eine Defekterkennung von >99,9% bei Durchsätzen von bis zu 30 Tonnen pro Stunde für Rohstoffe wie Reis, Weizen, Kaffee und Baumfrüchte.

Materialeigenschaften und Sortierherausforderungen

Herausforderungen bei der Getreidesortierung: Manche Defekte sind für RGB-Kameras nahezu unsichtbar (innerer Schimmel, beginnende Auskeimung); produktspezifische Defektsdefinitionen variieren (eine Farbabweichung, die bei einer Getreideart akzeptabel ist, kann bei einer anderen ein Defekt sein); die Durchsatzanforderungen für Getreide (Reis, Weizen) sind um eine Größenordnung höher als bei Recyclinganwendungen; und die Lebensmittelsicherheitsanforderungen (Mykotoxin-bildende Schimmelpilze, Glassplitter, Steine) erfordern nahezu null falsch-negative Raten für kritische Verunreinigungen.

Empfohlener Sortiertechnologie-Stack

RGB-Kamera (Farberkennung von Defekten) + NIR (Feuchtigkeitsgehalt, innere Defekte durch Transluzenzunterschiede) + SWIR (Mykotoxin-Risikobewertung) + 3D-Laser (Formdefekte: verformte, gebrochene, verschrumpelte Körner). Hochauflösende Kameras (0,05-0,1mm/pixel) und Hochgeschwindigkeitsauswurf (500-1000 Hz Ventilfrequenz) für Rohstoffdurchsatz.

Leistungskennzahlen

MetrikZiel
Defektentfernung>99,9%
Fremdstoffentfernung>99,99%
Durchsatz5-30 t/h (Getreide)
Auflösung0,05-0,1mm/pixel

Diese Kennzahlen stellen mit moderner sensorischer Sortiertechnik erreichbare Leistungen dar, vorausgesetzt die Geräte sind korrekt dimensioniert, gut gewartet und arbeiten mit repräsentativem Aufgabegut. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von der spezifischen Materialzusammensetzung, dem Durchsatz und den Betriebsbedingungen ab.