Glasflaschen-Sortiermaschine | AISORT
Anwendungsübersicht — Glasrecycling
Glassortierung in modernen Recyclinganlagen
Die Sortierung von Glasflaschen ist der entscheidende erste Schritt im geschlossenen Glasrecycling. Scherben (zermahlenes Recyclingglas) müssen nach Farbe (Flint/klar, Amber/braun, grün) getrennt und von Verunreinigungen (Keramik, Steine, Metalle, organische Stoffe) befreit werden, um die Ofenspezifikationen zu erfüllen. Die optische Sortierung erreicht eine Farbreinheit von 98-99,5 % und ermöglicht ein Flasche-zu-Flasche-Recycling, das die Ofenenergie um 2-3 % pro 10 % Scherbenzugabe reduziert.
Materialeigenschaften und Sortierherausforderungen
Zu den Herausforderungen bei der Glassortierung gehören: Unterscheidung von Keramik- und Steinverunreinigungen mit ähnlichen optischen Eigenschaften wie Glas; Handhabung von gemischtfarbigen Scherben, bei denen Amber und Grün spektral überlappen; Entfernung von Bleikristall und hitzebeständigem Glas (z. B. Pyrex), die unterschiedliche Schmelzpunkte haben und Öfen beschädigen können; und Umgang mit Feinteilen und Staub, der Sensoren bedeckt.
Empfohlener Technologiestack für die Sortierung
RGB-Kamera (Farbtrennung: Flint vs. Amber vs. Grün) + NIR oder hyperspektral (Keramik/Stein/Porzellanerkennung) + Induktion (Metallentfernung). Für hochreine ofenfertige Scherben ist ein zweistufiger RGB-Sortierdurchlauf gefolgt von Keramikerkennung Standard. Durchsatz: 10-30 t/h pro Meter Breite.
Leistungsbenchmarks
| Kennzahl | Zielwert |
|---|---|
| Farbreinheit | 98-99,5% |
| Keramikentfernung | >95% |
| Durchsatz | 10-30 t/h/m |
| Scherbengröße | 5-60 mm |
Diese Benchmarks repräsentieren erreichbare Leistungen mit moderner sensorbasierter Sortiertechnik, vorausgesetzt richtig dimensionierte, gut gewartete Geräte arbeiten an repräsentativem Einsatzmaterial. Tatsächliche Ergebnisse hängen von der spezifischen Materialzusammensetzung, dem Durchsatz und den Betriebsbedingungen ab.