Ldpe-Sortiermaschine | AISORT
Anwendungsüberblick — Kunststoffrecycling
LDPE-Sortierung in modernen Recyclinganlagen
Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) und lineares Polyethylen niedriger Dichte (LLDPE) dominieren den flexiblen Verpackungsstrom — Folien, Beutel, Umverpackungen und Tüten. Das Recycling von LDPE-Folien ist technisch anspruchsvoll, da sich Folien auf Sortieranlagen unberechenbar verhalten (Falten, Wickeln, Schweben), das Material jedoch starke Endmärkte in Baufolie, Müllbeuteln und Verbundholz hat.
Materialeigenschaften und Sortierherausforderungen
Herausforderungen bei der LDPE-Sortierung: Folienmaterialien wickeln sich um Förderwalzen und überbrücken Rutschen, was eine spezielle Handhabung erfordert; LDPE und LLDPE haben nahezu identische NIR-Spektren, was ihre Trennung voneinander erschwert; Mehrschichtfolien (LDPE/PA, LDPE/PET) können ohne Kompatibilisatoren nicht mechanisch recycelt werden; und Folien sind oft mit Lebensmittelrückständen, Etiketten und Papierbelegen verunreinigt.
Empfohlener Technologie-Stack für die Sortierung
NIR (Polymeridentifikation: LDPE/LLDPE vs. PP-Folie vs. PET-Folie) + 3D-Laser (Folien- vs. Hartstofferkennung) + RGB (Farbsortierung: klar/natur vs. bedruckt). Spezielle Folienhandhabung: Hochreibungsförderer, Luftunterstützungsabscheidung, Antistatiksysteme. Vorwäsche empfohlen für lebensmittelverunreinigte Folien. Durchsatz: 1-5 t/h für Folienlinien.
Leistungskennzahlen
| Kennzahl | Zielwert |
|---|---|
| LDPE Reinheit | >95% |
| PP-Folienentfernung | <3% |
| Durchsatz | 1-5 t/h (Folie) |
| Foliendicke | 10-200μm |
Diese Kennzahlen repräsentieren eine erreichbare Leistung mit moderner sensorbasierter Sortiertechnik, vorausgesetzt, die Anlagen sind richtig dimensioniert und gewartet und arbeiten mit repräsentativem Aufgabegut. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von der spezifischen Materialzusammensetzung, dem Durchsatz und den Betriebsbedingungen ab.