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Metall-Sortiermaschine | AISORT

Anwendungsübersicht — Metallrückgewinnung

Metallsortierung in modernen Recyclinganlagen

Metallsortierung im Recycling umfasst die Eisenrückgewinnung (magnetisch), Nichteisen-Trennung (Wirbelstrom) und zunehmend sensorgestützte Sortierung für legierungsspezifische und reinheitskritische Anwendungen. Moderne Metallseparatoren kombinieren mehrere Sensortechnologien, um das gesamte Spektrum an Metallen in Schredderrückständen, Elektroschrott (WEEE), Altfahrzeugen und Bauabfällen zu verarbeiten.

Materialeigenschaften und Sortierherausforderungen

Zu den wichtigsten Herausforderungen bei der Metallsortierung gehören: die Unterscheidung von Metallen mit ähnlicher Dichte und Farbe (z. B. Zink vs. Aluminium, Edelstahl vs. Nickellegierungen); die Handhabung von verflochtenen und ineinander verhakten Metallstücken aus Schreddern; die Entfernung nichtmetallischer Verunreinigungen, die magnetische und Wirbelstromstufen passieren; und die Erreichung der Reinheitsgrade, die von Sekundärschmelzen gefordert werden (typischerweise 98-99,5 % für die meisten Sorten).

Empfohlener Technologiestapel für die Sortierung

Überband-/Trommelmagnet (Eisen) → Wirbelstrom (Nichteisen-Massen) → Induktionssensor (Edelstahlerkennung) → Röntgentransmissionssortierung (XRT) (Schwer-/Leichtmetalltrennung) → RGB + KI (farb- und formbasierte Endsorte). Für legierungsspezifische Anwendungen ergänzen Sie LIBS oder XRF-basierte Elementaranalyse.

Leistungsbenchmarks

KennzahlZielwert
Eisenrückgewinnung98-99%
Nichteisenrückgewinnung90-97%
Durchsatz10-30 t/h
Partikelbereich5-300mm

Diese Benchmarks stellen die erreichbare Leistung mit moderner sensorgestützter Sortiertechnik dar, vorausgesetzt, dass die Geräte richtig dimensioniert, gut gewartet und mit repräsentativem Aufgabegut betrieben werden. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von der spezifischen Materialzusammensetzung, dem Durchsatz und den Betriebsbedingungen ab.