Reifenrecyclingausrüstung | AISORT
Anwendungsübersicht — Gummi-Recycling
Reifenrecycling in modernen Recyclinganlagen
Das Recycling von Altreifen (ELT) produziert Gummigranulat, Stahl und Textilfasern aus Pkw- und Lkw-Reifen. Der Stahl (hochfester Draht) und das Textil (Polyester/Nylon-Verstärkung) müssen vom Gummi getrennt werden, um sauberes Gummigranulat für Märkte wie Sportbeläge, gummi-modifizierten Asphalt, Formprodukte und Devulkanisation für die Neureifenproduktion zu gewinnen.
Materialeigenschaften und Sortierherausforderungen
Herausforderungen beim Reifenrecycling: Der Stahldraht ist in die Gummimatrix eingebettet und muss vor der Trennung durch Schreddern freigesetzt werden; Textilflusen (Polyester/Nylon-Faser) sind leicht und neigen dazu, sich mit Gummipartikeln zu verklumpen; Gummisorten unterscheiden sich je nach Reifenzone (Lauffläche, Seitenwand, Innenschicht) und die Spezifikationen der Endmärkte werden strenger, da Reifenhersteller ihre Recyclinganteilsziele erhöhen.
Empfohlener Sortiertechnologie-Stack
Primäre Zerkleinerung (50-100 mm Chips) → Magnetscheidung (Stahldrahtrückgewinnung — 15-25 % des Reifengewichts) → sekundäres Mahlen (0,5-5 mm Granulat) → NIR + RGB (Reinheitsprüfung: Entfernen verbliebener Textil- und Nicht-Gummi-Partikel) → Windsichtung (Entfernung von Textilflusen). Für hochreines Granulat zur Devulkanisation: zusätzliche Wasch- und Flotationsstufen.
Leistungskennzahlen
| Kennzahl | Ziel |
|---|---|
| Stahlrückgewinnung | >99% |
| Gummireinheit | >99% (Granulat) |
| Durchsatz | 2-8 t/h (tire input) |
| Ausgabegröße | 0.2-5mm Granulat |
Diese Benchmarks repräsentieren erreichbare Leistungen mit moderner sensor-basierter Sortiertechnik, unter der Annahme von richtig dimensionierten, gut gewarteten Anlagen, die mit repräsentativem Einsatzmaterial betrieben werden. Tatsächliche Ergebnisse hängen von der spezifischen Materialzusammensetzung, dem Durchsatz und den Betriebsbedingungen ab.